Freitag, 25. September 2009

Einmal Schlot bitte ...

Also, ich weiß ja nicht, aber es ist irgendwie jeden Morgen das Gleiche. Man geht zur Bushaltestelle, nichts ahnend und völlig unschuldig. Kaum zwei Minuten später baut sich ein Schlot hinter einem auf. Schön Kaffee schlürfend und den allmorgendlichen Glimmstengel schwingend. ¬.¬
Ich experimentiere schon immer ein wenig, um herauszufinden wie groß der Radius des Gebietes ist, das durch einen Schlot verpestet wird. Teilweise habe ich das Gefühl, dass sich Qualmpartikel wie Photonen verhalten, sprich also auch eine Wellencharakteristik aufweisen. Zwei Qualmwellen, welche sich in die gleiche Richtung ausweiten addieren sich also und ergeben somit ein noch höheres Risikopotenzial. Aber das sind nur meine Vermutungen. :o

Eine Frage, die ich mir dementsprechend tagtäglich Stelle:
Wieso darf ich nicht mal EINEN Tag aus dem Haus gehen OHNE diese ********* Luftverschmutzung ertragen zu müssen?
Was mich aber noch mehr nervt ist die Tatsache, dass manche dieser Schlote auch noch zu faul sind, ihren Giftmüll ordentlich im ca. anderthalb Meter weit entfernten Aschenbrecher zu entsorgen. Nein, stattdessen wartet man schön, bis der Bus angehalten hat, um dann hastig die Fluppe auf den Boden zu werfen. Noch nicht einmal Zeit zum austreten bleibt da.
Aber zugegeben, dann hätten ja die kleinen Schulkinder, die auf den nachfolgenden Bus warten nix mehr davon.

An die beschriebenen Schlote: Ich denke, dass jeder seinem Leben ein Ende bereiten sollte, wie es ihm/ihr beliebt, aber bitte lasst euch nicht zu terroristischen Taten hinreißen, indem ihr eure nicht-qualmenden Mitmenschen vergiftet. Ach ja, und vielen Dank für die zusätzlichen Steuereinnahmen und das ankurbeln der Wirtschaft.

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